Touristen warten in der Stadt Soller auf Mallorca darauf, in eine Straßenbahn einzusteigen.  
Foto: dpa/AP/Joan Mateu

Palma de MallorcaDie Verwaltung eines kleinen mallorquinischen Dorfes geht ab sofort mit hohen Strafen gegen Umweltsünder vor. Wer in der in der Mitte der Insel gelegenen Gemeinde Santa Eugènia seine Coronaschutzmaske oder auch Gummihandschuhe einfach auf die Straße wirft, muss mit einer Geldbuße von 300 Euro rechnen. Das gab die Gemeinde am Mittwoch bekannt, berichtet das Mallorcamagazin.

In den vergangenen Wochen hätte sich die Menge achtlos in die Landschaft geworfener Atemschutzmasken vervielfacht, sagte Pep Lluís Urraca, der Bürgermeister von Santa Eugènia. Dieses, auch in anderen Orten auf Mallorca zunehmende Verhalten werde man in Santa Eugènia, einem „sauberen Dorf“, nicht länger dulden. 

Das angedrohte Bußgeld ist mit 300 Euro deutlich höher als die Strafe für die Nichtbeachtung der Pflicht zum Tragen einer Maske auf öffentlichen Straßen. Hierfür werden nach offiziellen Angaben der Behörden bis zu 100 Euro fällig.