BerlinIn Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft hat die Polizei am Mittwochmorgen zehn Objekte wegen schweren Bandendiebstahls durchsucht.  Die bisherigen Ermittlungen betreffen 24 Beschuldigte einer Bande im Alter von 24 bis 47 Jahren. Ihnen wird vorgeworfen, seit mindestens Oktober 2019 immer wieder in Gewerbebetriebe und auf Baustellen eingebrochen zu sein. Zwei Personen wurden festgenommen.

Die Täter sollen es vor allem auf Baumaschinen, Werkzeuge, Kupfer und elektronische Geräte abgesehen haben. Der bisher entstandene Schaden beträgt laut offiziellen Angaben 200.000 Euro. Die Taten wurden demnach mit wechselnder Beteiligung in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt verübt. Einer der Beschuldigten befindet sich bereits aus einem anderen Grund in Haft. Bei den Durchsuchungen konnten Beweismittel – darunter Baumaschinen – und circa 20.000 Euro Bargeld sichergestellt werden.

Im Einsatz waren Ermittler der sogenannten Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Berlin-Brandenburg. Diese besteht zu gleichen Teilen aus Beamten beider Bundesländer und ist „für die Bearbeitung von Einbruchsdiebstählen in Wohn-, Geschäfts- und Fabrikationsräume zuständig, soweit diese länderübergreifend und bandenmäßig begangen wurden“.