Berliner baden im Schlachtensee.
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BerlinWieder über 30 Grad in der Hauptstadt – das zieht viele Berliner auch am Sonntag an die Seen und in die Bäder. Wie am Sonnabend sind diese bereits mittags voll.

Die Berliner Polizei sendete einen Tweet vom Sonnabend, der auf volle Seen, Bäder und Parks hinweist, mit den Worten: „Streichen Sie ‚Samstag‘ aus unserem Tweet von gestern und ersetzen Sie ihn durch ‚Sonntag‘.“

Wie schon am Sonnabend bat die Polizei mittags darum, sich nicht mehr auf den Weg zum Strandbad Müggelsee in Treptow-Köpenick zu machen. Die Beamten schrieben auf Twitter, dass die Obergrenze schon fast erreicht sei, das Strandbad stehe kurz vor der Schließung. 

Für Aufregung sorgte am Sonnabend ein Video auf Twitter, das viele Menschen am Biesdorfer Baggersee zeigt. Der See ist offiziell ein Regenrückhaltebecken – Baden ist dort verboten. Zahlreiche Twitter-Nutzer zeigten sich empört. „Das ist doch nicht wirklich wahr! Himmel hilf. Baden verboten! Wie dumm sind die Menschen?“, lautete ein Kommentar.

Die Hitze hatte am Sonnabend auch tragische Folgen: Es gab vier Badeunfälle in Berlin. Im Teufelssee ertrank am Morgen ein Mann. Am Habermannsee sei ein Kind in Not geraten, habe aber gerettet und ins Krankenhaus gebracht werden können, twitterte die Feuerwehr. In Britz retteten Passanten einen Mann aus dem Teltowkanal. Er musste reanimiert werden. Am Abend musste nach einem Badeunfall am Plötzensee im Wedding ebenfalls eine Person von der DLRG reanimiert werden.