Boltenhagen - Einen größeren Einsatz von Rettungskräften hat die Havarie eines Sportboots in der Mecklenburger Bucht ausgelöst. Am Sonntagabend war ein Brand auf dem mit vier Erwachsenen und einem Kind besetzten Boot gemeldet worden, wie die Wasserschutzpolizei am Montag mitteilte.

Ein Seenotkreuzer und zwei Seenotboote der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), ein Schadstoff-Bekämpfungsschiff, ein Bergungsschlepper und ein Boot der Wasserschutzpolizei beteiligten sich an dem Einsatz. An Land standen Feuerwehr, Rettungswagen und ein Notarztwagen bereit.

Ein Seenotboot entdeckte den Havaristen und schleppte ihn nach Boltenhagen (Landkreis Nordwestmecklenburg). Die Erwachsenen und das Kind wurden von Rettungskräften versorgt, eine Person kam mit einem Schock in ein Krankenhaus.

Grund für die Havarie war nach ersten Erkenntnissen ein Leck im Kühlkreislauf des Motors. Dabei sei Kühlmittel auf heiße Motorteile getropft. Das habe zu starker Qualmentwicklung und Gestank geführt. Zu einem Brand sei es dabei aber nicht gekommen.