Rom - Die freiwilligen Helfer der Organisation Sea-Watch haben mehr als 40 Menschen im zentralen Mittelmeer aus Seenot gerettet. Die Crew der „Sea-Watch 4“ sei nach etwas weniger als 24 Stunden in der Such- und Rettungszone auf das Schlauchboot mit den Menschen gestoßen, teilte die Organisation am Donnerstagabend mit. Die Leute wurden demnach an Bord gebracht und dort medizinisch versorgt.

Vor knapp einer Woche war die „Sea-Watch 4“ aus dem Hafen der spanischen Stadt Burriana ausgelaufen. Zuvor war das Schiff monatelang von den Behörden der sizilianischen Stadt Palermo wegen eines Rechtsstreits festgehalten worden.

Unterdessen sucht die „Ocean Viking“ der Hilfsorganisation SOS Mediterranee mit 236 geretteten Bootsmigranten an Bord nach einem sicheren Hafen, um sie an Land zu bringen. Die Menschen waren am Dienstag im Mittelmeer vor Libyen aus zwei überbesetzten Schlauchbooten gerettet worden. Unter ihnen sind nach Angaben der Organisation mehr als 100 unbegleitete Minderjährige.