Aurich - An der ostfriesischen Küste in Niedersachsen ist ein Seesack mit rund 25 Kilogramm Kokain angeschwemmt worden. Der Sack wurde am Donnerstag in Hilgenriedersiel bei Aufräumarbeiten im Deichvorland von Arbeitern entdeckt, wie die Polizei in Aurich am Freitag mitteilte. Darin fanden die Beamten das Kokain und stellten es sicher. Die Herkunft ist offenbar noch unklar. Die Polizei prüft nun auch, ob eine Verbindung zu einem früheren Fund besteht. „Es wird in alle Richtungen ermittelt“, sagte ein Polizeisprecher.

Die Kokainfunde könnten auf bekannte Schmugglermethoden hindeuten: Laut früheren Angaben der Ermittlungsbehörden werden häufiger Rauschgifttaschen von Bord großer Schiffe in die Nordsee geworfen und später von kleineren Booten an Land gebracht. Dabei könnten die Seesäcke nun verloren gegangen sein. Im Frühjahr 2017 waren schon einmal Kokainpäckchen an Inselstränden angespült worden.