Berlin - Für Mieter landeseigener Wohnungsgesellschaften in Berlin bleiben Mieterhöhungen wegen der Corona-Krise vorerst ausgeschlossen. Der Senat will eine entsprechende Regelung um ein halbes Jahr bis Ende September verlängern. Das kündigte Stadtentwicklungssenator Sebastian Scheel (Linke) am Montag an. 

Sie gilt seit nunmehr einem Jahr und wäre am Mittwoch ausgelaufen. Der Senatsbeschluss zur Verlängerung wird am Dienstag erwartet. Das Moratorium gilt für private wie für gewerbliche Mieter der kommunalen Gesellschaften.

Damit werden voraussichtlich auch andere Schutzmaßnahmen für deren Mieter fortgelten. Dazu zählt die Maßgabe, bei Mietrückständen individuelle und kulante Lösungen zu vereinbaren, keine Kündigungen wegen Zahlungsrückständen auszusprechen und auch keine Räumungen bewohnter Wohnungen zu veranlassen.