Berlin - Er war Forensiker, Blutgruppenforscher, Serologe und ein Kämpfer gegen Okkultismus und Paramedizin: Otto Prokop. Um den Rechtsmediziner dreht sich eine neue Sonderausstellung der Polizeihistorischen Sammlung in Zusammenarbeit mit der Charité, die am Dienstag im Polizeipräsidium am Platz der Luftbrücke in Tempelhof eröffnet wurde. 

Otto Prokop wurde am 29. September 1921 im österreichischen St. Pölten geboren. Als Gerichtsmediziner und forensischer Serologe hatte er großen Einfluss auf die forensische Medizin und die Forschungspolitik in der DDR. Ende 1956 folgte Prokop einem Ruf an die Humboldt-Universität in Ost-Berlin, um im Februar 1957 die Leitung des Instituts für Gerichtliche Medizin zu übernehmen. Prokop starb am 20. Januar 2009 in Ottendorf.

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