„So dumm wie die Nacht finster“: Sophia Thomalla wettert gegen Klimaaktivisten

Der Moderatorin platzte nach der letzten Aktion der Klimaaktivisten der Kragen. Auf Instagram beklagte sie die „Doppelmoral“ der Klimaschützer.

Sophia Thomalla
Sophia Thomallaimago/PanoramiC

Die Moderatorin Sophia Thomalla hat für Klimaaktivisten, die sich an Gemälden oder auf Autobahnen festkleben, nur wenig übrig. Auf Instagram veröffentlichte sie ein Foto der Klimaaktivisten, die am Sonntag ein Monet-Gemälde im Museum Barberini in Potsdam mit Kartoffelbrei bewarfen und sich darunter festklebten. In dem zugehörigen Text warf sie den Aktivisten unter anderem „Rotzgörenverhalten“ und „Doppelmoral“ vor.

Sie habe lange überlegt, ob sie sich zu dem Thema äußern solle, schreibt Thomalla. Der Ansatz der Klimaschützer sei „eigentlich kein schlechter“. Doch die Aktionen würden den „eigentlichen Klimaaktivisten“ und deren Zielen schaden. Die Aktivisten verlangten „Respekt für ihre Sache, indem sie sich respektlos verhalten“. Dies könne sie nicht nachvollziehen. „Das ist so dumm wie die Nacht finster“, so Thomalla.

Am Sonntag kippten Klimaaktivisten Kartoffelbrei auf ein Gemälde von Claude Monet. Danach klebten sie sich an der Wand fest. Das Museum Barberini ist deswegen aktuell geschlossen. Am 14. Oktober kippten Aktivisten Tomatensuppe auf ein Gemälde von van Gogh in London.

Thomalla erhält Zuspruch für Statement

„Sich über den Hunger der Welt beschweren, aber dann mit Kartoffelbrei um sich schmeißen. Was für eine Doppelmoral“, wettert Thomalla weiter. Auch für die Klebeaktionen auf Autobahnen hat Thomalla nichts übrig. Aktivisten würden das „hart arbeitende Volk verärgern“, indem sie sich wie eine „beleidigte Leberwurst“ auf die Straßen klebten. 

Ihr Vorschlag für den Umgang mit den Aktivisten: „Ich würde das nächste Mal die Klimakleber einfach dort lassen, wo sie sich hingeklebt haben. Die Polizei höflichst bitten, umzuleiten, und einfach warten.“ Das Problem löse sich dann von selbst.

Für ihr Statement erhielt Thomalla einiges an Unterstützung. „Sehr sehr gute Worte von dir. Ich unterstreiche jedes einzelne“, kommentierte beispielsweise Fernsehmoderator Matthias Killing.