Berlin - Auch nach der Rücknahme der umstrittenen Osterruhe-Regelung sollen private Treffen in den Bundesländern weiter nur mit maximal fünf Personen aus zwei Hausständen erlaubt sein. Darauf wies die Bundesregierung anlässlich der Streichung der Osterruhe-Regel im Internet hin. Kinder bis 14 Jahre sind wie gehabt ausgenommen.

Bei mehr als 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern und sieben Tagen an drei aufeinander folgenden Tagen in einem Land oder einer Region soll die Möglichkeit zu privaten Zusammenkünften beschränkt werden – auf den eigenen Haushalt und eine weitere Person. Diese Kontaktbeschränkung wurde bereits am 3. März von Bund und Ländern beschlossen. Am Montag hatten sich Bund und Länder auf eine Verlängerung der Regeln bis 18. April verständigt.

Inzidenz in Berlin liegt den dritten Tag in Folge über 100

Berlin lag am Donnerstag mit einer Inzidenz von 125,3 den dritten Tag in Folge über dem Wert von 100. Demnach könnte in Berlin die Anzahl derer, die sich treffen dürfen, beschränkt werden. Der Senat will am Sonnabend zu einer Sondersitzung zusammenkommen, um über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie zu beraten.

Das zusätzliche Vorhaben, Gründonnerstag und Karsamstag zu Ruhetagen zu machen, wurde – wie von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) am Mittwoch angekündigt – aus dem Beschluss vom Montag gestrichen.