Berlin/Potsdam/Offenbach - Der Oktober war überdurchschnittlich sonnig, etwas zu warm und zu trocken. Diese Bilanz zog der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2000 Messstationen. Den deutschlandweit niederschlagsärmsten Oktober gab es in diesem Jahr in Berlin. Im Schnitt seien lediglich 20 Liter pro Quadratmeter gefallen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Freitag mit. Das Bundesmittel lag den Angaben nach bei 45 Litern pro Quadratmeter. 

Sonne schien in Berlin und Brandenburg länger als im Bundesdurchschnitt

Mit 10,7 Grad lag die Mitteltemperatur jedoch knapp ein Grad über dem Bundesschnitt. In Deutschland lag die Durchschnittstemperatur im Oktober 2021 bei 9,6 Grad. Auch die Sonne schien mit 140 Stunden im deutschlandweiten Vergleich etwa zehn Stunden mehr.

Etwa gleich lang ließ sich die Sonne auch über Brandenburg blicken. Die Durchschnittstemperatur lag bei 10,2 Grad und es fielen rund 25 Liter Regen pro Quadratmeter. Der schwere Herbststurm „Hendrik“ führte zudem zu einem Toten in der Uckermark. Dort wurde ein Lokführer von einem umstürzenden Baum erschlagen.