München - Der bayerische Ministerpräsident hat Urlaubern Hoffnung auf Auslandsreisen im Sommer gemacht. Gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe sagte Söder, dass nach so langer Zeit die Menschen „so genervt und gestresst“ seien, dass ein „Tapetenwechsel“ drin sein müsse. Man solle den Deutschen kein schlechtes Gewissen machen, wenn sie wegfahren wollten. 

Mit Blick auf Hygienekonzepte, Tests und Impfraten betonte Söder: „Wer nach Mallorca fliegt, darf das mit ruhigem Gewissen tun.“ Bereits am Samstag hatte Söder mit Bezug auf die Monaco-Reise seiner Tochter gesagt, er wolle, nachdem jetzt insbesondere in ganz Europa die Corona-Lage sich verbessert habe, „keinem den Urlaub in Mallorca, in Italien, in Griechenland oder sonst wo vermiesen“.

Noch kurz vor Ostern war Söder anderer Ansicht gewesen: Der Politiker hatte offiziell dafür plädiert, nicht zu verreisen. Auch das Auswärtige Amt rät nach wie vor von Reisen in viele Länder ab.