München - Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) tritt im Kampf gegen die Corona-Pandemie dafür ein, dass wegen nachlassender Wirkung der Impfstoffe der Geimpften-Status nach neun Monaten verfällt. „Man sollte sich überlegen, ob nach neun Monaten fast automatisch ein Geimpften-Status nicht mehr gelten kann“, sagte Söder. Es müsse geprüft werden, ob der 2G-Status dann noch erhalten werden kann. Er forderte die Ständige Impfkommission (Stiko) auf, dazu eine Meinung zu entwickeln. In Nachbarländern wie Österreich werde nach dieser Praxis verfahren.

In Bayern gilt seit Dienstag für viele Einrichtungen und Veranstaltungen 2G. Das bedeutet: Zutritt ist nur mit Impfnachweis oder einer überstandenen Corona-Infektion erlaubt. Söder bekräftigte nach der Kabinettssitzung am Dienstag, dass dies auch für Schüler gilt – Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren kommen in Bayern nur noch geimpft oder genesen ins Kino, Stadion oder zu Konzerten.

Für Vereinssport, Musikunterricht oder Theater-AG soll es laut Söder bis Jahresende eine Ausnahmeregelung für die 12- bis 17-Jährigen geben.