Berlin - In Berlin gehen die Sondierungen zur Regierungsbildung nach der Abgeordnetenhauswahl in die nächste Runde. Nachdem die SPD bereits mit allen vier möglichen Koalitionspartnern einmal gesprochen hat, sind dafür am Mittwoch zunächst die Sondierungsteams von SPD und FDP zusammengekommen. Das Treffen ist nach dem Geschmack von Frühaufstehern und Frühaufsteherinnen: Beginn war schon kurz nach 7 Uhr. Es ist das zweite Gespräch zwischen beiden Parteien nach der Sondierungspremiere am Montag. Laut FDP wollten die Gesprächspartner thematisch da anknüpfen, wo sie am Montag aufgehört haben. Angepeilt war ein Zeitrahmen von zwei Stunden. Details zu den Gesprächsinhalten sind nicht bekannt.

Für Mittwoch sind noch weitere Treffen geplant: Zum einen wollen SPD und Grüne am Vormittag weiter miteinander reden. Außerdem sind Sondierungen zwischen CDU und FDP sowie zwischen Grünen und CDU vorgesehen.

Auch für die Tage danach soll es weitere solcher Zweiergespräche geben, bei denen die Sondierungsteams nicht zuletzt herausfinden wollen, mit wem es die meisten Gemeinsamkeiten für eine mögliche Koalitionsregierung gibt. Den Auftrag zur Regierungsbildung beansprucht nach der Wahl die SPD mit der designierten Regierenden Bürgermeisterin Franziska Giffey für sich, die am 26. September mit 21,4 Prozent vor Grünen und CDU stärkste Partei wurde.