BerlinGesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat um Verständnis für teils auftretende Anlaufschwierigkeiten bei der Organisation von Corona-Impfungen gebeten. Es werde alles dafür getan, schnellstmöglich so viel Impfstoff für Deutschland zur Verfügung zu haben, wie es gehe, sagte er am Mittwoch in Berlin. 

Eine weitere Lieferung sollte nach seinen Worten noch am selben Tag erfolgen – auch mit Blick ins neue Jahr hinein. Die nächste sei dann „Ende der nächsten Woche“ vorgesehen, dazu gebe es noch Abstimmungen mit den Ländern.

Für Berlin wird es in der ersten Woche des neuen Jahres keinen weiteren Impfstoff geben. „Wir haben jetzt vom Bundgesundheitsministerium die Nachricht bekommen, dass die Lieferung in der ersten Kalenderwoche ersatzlos ausfällt“, sagte Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). Erst ab 11. Januar solle es weitergehen. 

Der Bund beschafft den Impfstoff zentral, die Lieferungen werden dann nach einem Schlüssel auf die Länder verteilt.

Spahn sagte, mit der generellen Knappheit zu Beginn müssten alle auch vor Ort umgehen. Dafür könne man nur um Geduld bitten. Spahn mahnte zugleich, nicht zu vergessen, dass es überhaupt schon so schnell in der Pandemie einen Impfstoff gebe. Dies sei Anlass zu Freude und Zuversicht.