Berlin - Ein Autofahrer hat in Spandau bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei zwei Einsatzwagen gerammt. Wie die Polizei mitteilte, hatte der Mann in der Nacht zu Donnerstag in Hakenfelde die Stoppsignale einer Funkstreife ignoriert. Obwohl die Polizisten versuchten, den Autofahrer mehrmals zum Anhalten zu bewegen, habe dieser in der Seegefelder Straße Gas gegeben.

Der 31-Jährige soll nach Angaben der Polizei „mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit“ durch die Stadt gerast sein. Um seinen Fluchtweg zu blockieren, hatten hinzugerufene Beamte einen Einsatzwagen auf der Daumstraße in Position gebracht. Der Autofahrer habe die Blockade durchbrochen und sei weitergefahren. Kurz darauf kollidierte er in der Kleinen Eiswerderstraße mit einem weiteren Einsatzfahrzeug, womit Beamte sich ihm in den Weg stellten. Bei dem Unfall wurde eine Polizeikommissarin am Arm verletzt

Kurz darauf sprang der flüchtende Autofahrer aus dem Wagen und rannte in Richtung eines Hoftores. Als er versuchte, das Hindernis zu überwinden, wurde er schließlich von Polizisten überwältigt. Wie sich herausstellte, hatte der 31-Jährige keine Fahrerlaubnis. Das Auto soll von seiner Beifahrerin gemietet worden sein. Die 27-Jährige erlitt bei den Unfällen eine leichte Beinverletzung, der Fahrer wurde am Kopf verletzt. Drogen und Alkohol hatte er laut Polizei nicht konsumiert.