Zahlreiche Menschen baden im Meer in und genießen den Strand von Nova Icaria in Barcelona.  +++ dpa-Bildfunk +++
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BarcelonaBislang ging die Forschung davon aus, dass das Coronavirus erstmals im Dezember 2019 in Wuhan in China auftauchte. Jetzt sagt eine Forschergruppe der University of Barcelona, zumindest Spuren des mitunter tödlichen Erregers in einer Abwasserprobe von März 2019 nachgewiesen zu haben. Das berichtet die NZZ und beruft sich dabei auf eine am 13. Juni 2020 veröffentlichte Arbeit der Forschergruppe.

So hätten die Wissenschaftler in einer Wasserprobe vom 12. März 2019 Genomsequenzen entdeckt, die laut NZZ auf die Präsenz von Sars-CoV-2 hinweisen sollen. 

Andere renommierte Forscher sagten der Zeitung hingegen, dass besagte Genomsequenzen alleine als Beweis nicht ausreichen würden. Zudem könne es auch sein, dass die untersuchte Probe erst im Labor kontaminiert wurde.