Die Spritpreise sind wieder leicht gesunken.
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BerlinWer in Berlin tankt, tankt derzeit am günstigsten: Am Dienstag um 11 Uhr – das ist eine eher teure Tankzeit – war Berlin mit im Schnitt 1,259 Euro je Liter E10 das günstigste Bundesland für Tankende, gefolgt von Rheinland-Pfalz und Bayern. Das berichtet die dpa. Am teuersten war Hamburg mit 1,325 Euro je Liter. Bei Diesel war ebenfalls Berlin mit 1,084 Cent je Liter am billigsten. Im teuersten Bundesland Bremen waren 5,8 Cent mehr fällig.

Insgesamt haben sich die Kosten an den Zapfsäulen in den vergangenen Wochen auf einem Niveau deutlich unter den Preisen vor Beginn der Corona-Krise stabilisiert. Zuletzt sanken sie wieder leicht, wie aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des ADAC hervorgeht.

Am Dienstag kostete demnach Superbenzin der Sorte E10 im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,256 Euro pro Liter, 0,4 Cent weniger als eine Woche davor. Diesel verbilligte sich um einen halben Cent auf 1,088 Euro. Noch zu Jahresbeginn hatten die Spritpreise deutlich höher gelegen, waren dann aber im Verlauf der Krise kräftig abgestürzt. Nach einem Tiefpunkt Anfang Mai ging es dann einige Wochen wieder kräftig bergauf, bevor die gegenwärtige Stabilisierung einsetzte.

Deutlich stärker als der bundesweite Tagesdurchschnitt schwanken die Benzinpreise im Tagesverlauf. Am günstigsten ist Sprit typischerweise in den Abendstunden, am teuersten am Morgen.