Fukushima - Ein Erdbeben der Stärke 6,0 hat am Freitag den Nordosten Japans erschüttert. Sein Zentrum lag vor der Küste der Präfektur Fukushima in einer Tiefe von 40 Kilometern, wie die Meteorologische Behörde mitteilte. Die Gefahr durch einen Tsunami bestehe nicht. Berichte über Schäden oder Verletzte gab es zunächst nicht.

Vor zehn Jahren war dieselbe Region von einer Tsunami-Katastrophe mit Tausenden Toten heimgesucht worden. Im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi kam es zu einem Super-Gau. In jüngster Zeit wird die Region erneut wiederholt von Erdbeben heimgesucht. Im Februar kam dabei ein Mensch ums Leben, rund 200 Menschen wurden zudem verletzt.

Indonesien: Beben der Stärke 7,2 in der Provinz Nordsumatra

Ein schweres Erdbeben hat zudem am Freitag den Westen Indonesiens erschüttert. Das Beben der Stärke 7,2 ereignete sich gegen 13.30 Uhr Ortszeit (8.30 Uhr MESZ) vor der Westküste der Provinz Nordsumatra, wie die zuständige Behörde mitteilte. Das Zentrum des Bebens lag demnach etwa 150 Kilometer südwestlich der Insel Nias in rund 19 Kilometern Tiefe. 

Gefahr durch einen Tsunami bestehe nicht, hieß es. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte USGS hatte das Beben eine Stärke von 6,6. Menschen hätten fluchtartig ihre Häuser verlassen, sagte ein Sprecher der örtlichen Katastrophenschutzbehörde. Angaben über Schäden oder Opfer gab es zunächst nicht.