Berlin - Streifenwagen und andere Autos der Berliner Polizei sind im vergangenen Jahr an 1216 Verkehrsunfällen beteiligt gewesen. Die allermeisten Unfälle von Polizeiautos endeten nur mit Sachschäden, wie aus der Antwort des Senats auf eine Grünen-Anfrage hervorgeht. Bei 49 Unfällen wurden Menschen leicht verletzt, zwölfmal gab es Schwerverletzte, zwei Fußgänger wurden getötet.

Die Zahlen in früheren Jahren bewegten sich in einer ähnlichen Größenordnung. 2019 waren den Angaben zufolge bei weit mehr als der Hälfte der Unfälle die Polizeiwagenbesatzungen die Verursacher. Insgesamt absolvierten Polizeifahrzeuge damals rund 760.000 Einsätze, davon rund 160.000 mit Blaulicht und Sirene. Die häufigsten Unfallursachen waren zu dichtes Auffahren auf das vordere Fahrzeug und fehlende Aufmerksamkeit beim Rückwärtsfahren.