Heinz-Rudolf Kunze: Bei Gender-Sprache wird mir körperlich übel

Der Sänger Heinz-Rudolf Kunze hält Gendern für eine Form von „Tollwut“. Er hofft, dass diese neumodische Art zu sprechen bald wie eine Seuche vergeht.

Der Sänger Heinz-Rudolf Kunze
Der Sänger Heinz-Rudolf KunzeImago

Der Sänger Heinz-Rudolf Kunze („Dein ist mein ganzes Herz“) hofft, dass das Gendern in der deutschen Sprache bald wieder Geschichte ist. Kunze lehnt diese Sprachform komplett ab. In der Sendung Stern-TV sagte er: „Sobald ich gegenderte Sprache höre oder lese, wird mir körperlich übel.“ Das sei so, als wenn Eric Clapton falsche Töne auf der Gitarre höre. 

Und weiter: „Ich halte Gender-Sprache für eine post-aufklärerische, neomittelalterliche Form von Tollwut und hoffe, dass das bald wie eine Seuche oder Mode vergeht.“ Ähnlich würden der Philosoph Peter Sloterdijk und 99 Prozent der Bevölkerung denken, so Heinz-Rudolf Kunze.  

In der Sendung, die bereits vor knapp einer Woche auf RTL ausgestrahlt wurde, wurden viele sensible Themen besprochen. Neben der Gasumlage sollten auch die Lage der Frauen in Afghanistan und eben das Thema Gendern diskutiert werden. Es ist nicht das erste Mal, dass Kunze zum Thema Gendern so deutliche Worte findet. In einem Interview mit der Berliner Zeitung im April äußerte er sich bereits ähnlich.