Einsatzkräfte der Berliner Polizei stehen in der Nacht zu Donnerstag am Tatort.
Foto: Morris Pudwell

BerlinIn der Nacht zu Donnerstag ist auf dem Gehweg an der Berliner Straße in Pankow ein Mann mit einem scharfen Gegenstand angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Donnerstag auf Anfrage mitteilte, soll der 45-Jährige sich gegen 1.20 Uhr mit einem 19-Jährigen gestritten haben. Bei der anschließenden Auseinandersetzung habe der Jüngere den Älteren erst geschlagen und ihm dann Schnittverletzungen am Kopf und Nacken zugefügt. Die Polizei geht nach derzeitigem Stand der Ermittlungen von einer homophoben Gewalttat aus.

Der Schwerverletzte schleppte sich nach der Tat in die Granitzstraße, wo er von alarmierten Notfallsanitätern und einem Notarzt medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert wurde. „Aufgrund der Schwere der Verletzungen musste er dort notoperiert werden“, sagte ein Polizeisprecher.

Der 19-jährige Verdächtige floh zunächst vom Tatort, konnte aber im Rahmen einer Nahbereichsfahndung vor einem Reisebüro festgenommen werden. Er kam in ein Polizeigewahrsam, wo ihm wegen des Verdachts des Drogenkonsums Blut abgenommen wurde. Ein Fachkommissariat der Direktion 1 ermittelt zu der gefährlichen Körperverletzung.