Berlin - Nach fünf Jahren soll das Strandbad Tegelsee unter Einhaltung der Corona-Regeln wieder öffnen – allerdings ohne regelmäßigen Busverkehr. Das berichtet die B.Z., und beruft sich dabei auf eine Anfrage des CDU-Abgeordneten Stephan Schmidt. Demnach müsse zunächst, um einen regelmäßigen Busverkehr einzurichten, laut Bezirksamt Planungsrecht geschaffen und der Zufahrtsweg dem Straßen- und Grünflächenamt zugeordnet werden. Denn: Vor dem Eingang des Strandbads gibt es zwar die Station Scharfenberg, doch die wird in der Regel nur von Schulbussen angefahren. Ansonsten verkehren hier nur zweimal täglich außerhalb der Ferienzeit Busse.

Der Grund: Die Straße, die zum Standbad führt ist nur teilweise eine öffentliche. Das letzte Stück ist Waldweg, wo Busse nicht verkehren dürfen. Hinzu kommt laut dem Bericht, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die Straße an einer Stelle etwas verbreitern müssten, was eine Planungszeit von mindestens fünf Jahren mit sich brächte.

Schon im vergangenen Jahr machten die Strand- und Freibäder in Berlin auf. Wegen der Corona-Pandemie passierte das allerdings verspätet und unter Auflagen.