Das Tempelhofer Feld
Foto: imago images/Stefan Zeitz

BerlinEin Mann hat am Sonntagabend auf dem Tempelhofer Feld mit einer scharfen Waffe in den Boden geschossen. Zwei Hundehalter sollen zuvor miteinander gestritten haben, so die Polizei.

Dem Streit soll eine - in den Worten der Polizei - „Rauferei“ zwischen den Hunden der beiden Männer vorausgegangen sei. Demnach wurden sie handgreiflich., dabei soll einer von ihnen eine Schusswaffe in die Hand genommen und neben sich in den Boden geschossen haben. Der Schütze habe sich anschließend in Begleitung einer Frau und seines Hundes entfernt. Laut Polizei wurde niemand verletzt.

Zeugen berichteten später, die Frau habe das Tier an sich genommen und sich vom Tatverdächtige getrennt. Dieser soll seine Umhängetasche über den Zaun des Tempelhofer Feldes geworfen haben, darüber geklettert sein und sich in Richtung einer Kleingartenkolonie entfernt haben.

Auch der andere Hundehalter ist der Polizei zufolge bisher unbekannt und konnte nicht zum Geschehen befragt werden. Einsatzkräfte fanden bei der Suche nach dem Schützen die Tasche mit einer scharfen Pistole und einem gefüllten Magazin darin. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.