Streit um Maskenpflicht im ICE: Berliner zückt Schwert

Der 39-Jährige weigerte sich, die Maskenpflicht zu befolgen. Plötzlich zog er das Schwert hervor, bei dem es sich allerdings nur um ein Spielzeug handelte.

Der 39-Jährige wollte sich nicht an die im ICE geltende Maskenpflicht halten.
Der 39-Jährige wollte sich nicht an die im ICE geltende Maskenpflicht halten.dpa/Hauke-Christian Dittrich

Ein Maskenverweigerer hat mit einem Spielzeugschwert einen Polizeieinsatz in einem ICE in Nordrhein-Westfalen ausgelöst. Wie die Zeitung B.Z. berichtete, handelt es sich bei dem Mann um einen 39-jährigen Berliner. Der Mann fuhr in dem Zug und weigerte sich nach einem Hinweis einer Mitreisenden, eine Maske zu tragen. Die Auseinandersetzung ereignete sich kurz vor Bochum, wie die Bundespolizei am Mittwoch mitteilte. Daraufhin kam es zu einem Streit mit einem Zugbegleiter.

Den Angaben zufolge setzte sich der Mann daraufhin in eine Sitzgruppe und legte das echt aussehende Schwert vor sich auf den Tisch. Eine Mitreisende soll sich hierdurch bedroht gefühlt haben. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest. Die Beamten ermitteln nun gegen den polizeibekannten Mann wegen Bedrohung.