BerlinAm Dienstagnachmittag ist der Kampf um eine Parklücke in Wilmersdort eskaliert. Der handfeste Streit wurde von der Polizei beendet und mündete vorerst in mehreren Ermittlungsverfahren.

Die Auseinandersetzung hatte begonnen, als eine 31-Jährige für ihre Freundin in der Eislebener Straße eine Parklücke freihielt. In diese drängte sich aber ein 57-jähriger Mann mit seinem Wagen, so dass die Frau beiseite springen musste. Als der Mann ausstieg, stellte sie ihn zur Rede und wurde von ihm ausländerfeindlich beleidigt. Als die 31-Jährige drohte, die Polizei zu alarmieren, stieg der Mann wieder in sein Auto und fuhr davon. Zwischenzeitlich war die 34 Jahre alte Freundin mit ihrem Fahrzeug vorgefahren und folgte dem Mann, wobei es noch in derselben Straße zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden kam.

Schließlich erschien auch noch der 32-jährige Ehemann der 31-Jährigen auf der Bildfläche, begann mit dem  57-Jährigen zu streiten und soll seinen Kontrahenten auch geschlagen haben, da dieser ihn angeblich ebenfalls ausländerfeindlich beleidigte.

Die dann eintreffenden Polizeieinsatzkräfte schlichteten die Situation, nahmen die Personalien aller Beteiligten sowie den Verkehrsunfall auf. Die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes übernommen.