Berlin - Alle sechs Schulleiterverbände fordern eine Verlängerung der Berliner Weihnachtsferien. Wie aus einem Bericht des Tagesspiegels hervorgeht, appellieren sie an den Senat, den 23. Dezember zum unterrichtsfreien Tag zu erklären. Zuvor war der Unterricht bis zum 24. verlängert worden, um innerhalb der vorgeschriebenen 75 Ferientage zu bleiben. Durch den Feiertag am 8. März war ein zusätzlicher Brückentag entstanden. Obwohl der Schritt schon im Juni bekannt gegeben wurde, lässt die Kritik an der Kürzung der Ferien nicht nach.

Die Schulleiter mahnen, die Familien und Lehrkräfte hätten „eine Geste der Anerkennung für die enormen Anstrengungen“ in der Pandemie verdient. Sie warnten davor, dass Schülerinnen und Schüler womöglich nicht genügend Zeit zur Erholung hätten. Ein Leistungsabfall im kommenden Halbjahr würde drohen.  Die Senatsverwaltung solle ihnen daher eine „Möglichkeit zum Durchatmen“ geben. Dazu sollte am Tag vor Heiligabend kein Unterricht stattfinden.

Zwar würden auch in Nordrhein-Westfalen und Bayern die Weihnachtsferien erst am 24. beginnen, aber dort gingen sie bis zum 8. Januar. Als weiteres Argument nennen die Schulleitungen laut Tagesspiegel, dass auch das Nachbarland Brandenburg am 23. Dezember in die Ferien startet.