Berlin - In der Debatte um das im Bau befindliche Tesla-Werk in Grünheide bei Berlin ist der Streit zwischen dem TV-Magazin „Frontal 21“ und Konzern-Chef Elon Musk in eine neue Runde gegangen. Nach einer Medienschelte von Musk via Twitter gegen das ZDF-Magazin „Frontal 21“ am Mittwoch forderte die Redaktion den Top-Manager am Donnerstag auf, sich einem Interview zu stellen.

In der Sache geht es um die Frage, wie viel Wasser das neue Werk für den Bau von Elektroautos und den dazugehörigen Batterien verbraucht. In dem von Musk kritisierten Beitrag des Magazins hatte der Chef des Wasserverbandes Strausberg-Erkner, André Bähler, gesagt, die Trinkwasserversorgung werde „auf dem Gabentisch der Wirtschaftspolitik geopfert“.

Vor der Interview-Anfrage an Musk via Twitter hatte Musk am Mittwochabend getwittert: „Wow, shame on ZDF Info!“ (zu Deutsch: Schämt euch, ZDF Info!). Er bezog sich dabei auf einen Beitrag im Blog „Tesmanian“, in dem eine angeblich fehlerhafte Berichterstattung durch das ZDF kritisiert wurde.