Berlin - 73 Prozent der Frauen in Deutschland haben schon mal die Antibabypille genommen. Jede zweite Frau (56 Prozent) gab in einer Umfrage im Auftrag des Versicherungsmanagers Clark zudem an, die Antibabypille derzeit einzunehmen oder eingenommen zu haben, weil es ihr an Alternativen mangele.

Bei den 18- bis 29-Jährigen sehen die Zahlen etwas anders aus. 54 Prozent antworten auf die Frage, ob sie die Antibabypille schonmal verschrieben bekommen haben, mit „Ja“. 42 Prozent antworteten mit „Nein“. Vergleicht man die Zahlen mit denen der Vorjahre, wird ein Trend sichtbar: Jüngere Frauen lassen sich seltener die Pille verschreiben. So nahmen 2019 noch etwa 56 Prozent die Pille ein.

Kopfschmerzen und Zwischenblutungen sind keine Seltenheit bei der Pille

Von den 73 Prozent, die schon mal die Pille verschrieben bekommen haben, wurde nicht einmal die Hälfte (43 Prozent) von einer Ärztin oder einem Arzt diesbezüglich beraten, heißt es. Wieder anders sieht es bei den Jüngeren aus. In der Altergruppe der 18- bis 29-Jährigen erhielten knapp 64 Prozent eine ärztliche Beratung.

Hormonelle Verhütungsmethoden wie die Antibabypille können Auswirkungen auf die körperliche oder seelische Gesundheit haben. „Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Gewichtszunahme oder Zwischenblutungen sind bei der Pille keine Seltenheit.“, erklärt ein Clark-Experte.