Kopenhagen - In einer Studie aus Dänemark ist nachgewiesen worden, dass die Corona-Mutation B 1.1.7 das Risiko für einen Klinikaufenthalt um geschätzte 64 Prozent erhöht. Dies geht aus einem Bericht des Tagespiegel hervor. Demnach bestätigt die Studie andere Berichte über Studien, denen zufolge eine Infektion mit der Variante den Verlauf einer Covid-19-Erkrankung schwerwiegender macht. 

Die Autoren der Studie kalkulierten mit 35.887 Positiv-Getesteten im Zeitraum vom 1. Januar bis 6. Februar, heißt es. Tyra Grove Krause, die technische Direktorin des Zentrums des dänischen Gesundheitsdienstes sagte, eine Erklärung dafür, dass B.1.1.7 das Risiko einer Hospitalisierung erhöhe, gebe es noch nicht. „Unsere Zahlen weisen jedoch in die gleiche Richtung wie mehrere andere Studien aus Großbritannien, die zeigen, dass B.1.1.7 möglicherweise ernstere Verläufe verursacht“, so die Epidemiologin. In den allermeisten Fällen sei allerdings ein milder Verlauf der Infektion zu erwarten, betonte Krause.