Berlin bekommt rund 4560 neue Wohnheimplätze

Bis 2026 sollen neue Wohnheimplätze gebaut werden, denn sie sind rar und begehrt. Besonders Studenten warten lange auf ein Zimmer.

Fassade eines Wohnhauses: Berlin plant 4560 neue Wohnheimplätze.
Fassade eines Wohnhauses: Berlin plant 4560 neue Wohnheimplätze.dpa/Nicolas Armer

Bis 2026 sollen in Berlin weitere rund 4560 studentische Wohnheimplätze gebaut werden. Das teilte Wissenschaftsstaatssekretärin Armaghan Naghipour (parteilos) in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage von Adrian Grasse (CDU) mit. Insgesamt sollen dann in Berlin rund 17.350 Plätze zur Verfügung stehen. Dazu zählen Wohnungen und Zimmer des Studierendenwerks und anderer Anbieter. In Berlin studieren etwa 200.000 Menschen.

Die Plätze sind rar und begehrt: Anfang Dezember 2022 standen demnach mehr als 5000 Studenten auf der Warteliste des Studierendenwerks. Die Wartezeit für einen Wohnheimplatz liegt dort im Schnitt bei drei Semestern.

Der damalige rot-schwarze Senat hatte 2015 den Bau von 5000 zusätzlichen Wohnheimplätzen beschlossen. Davon seien bis August vergangenen Jahres 2752 Plätze geschaffen worden, so Naghipour. Die Knappheit neuer Grundstücke, Kostensteigerungen bei Baumaterialien oder fehlende Kapazitäten bei Dienstleistern machten sich auch beim Bau neuer Wohnheimplätze bemerkbar.