Suche nach Auslöser für Explosion in Wohnhaus geht weiter

Die Explosion muss heftig gewesen sein: Von einem Wohnhaus in der Uckermark bleiben nur noch Trümmer und Schutt übrig. Kriminaltechniker versuchen weiter, di...

ARCHIV - Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs.  ild
ARCHIV - Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Feuerwehrfahrzeugs. ildPhilipp von Ditfurth/dpa/Symbolb

Mescherin-Nach der mutmaßlichen Explosion in einem Wohnhaus im uckermärkischen Mescherin hat die Kriminalpolizei die Suche nach der Ursache fortgesetzt. In dem Gebäude fanden die Einsatzkräfte am Freitag eine verbrannte Leiche - es handelt sich um den 65 Jahre alten Bewohner des Hauses. „Die Ermittlungen gehen in alle Richtungen und sollen mehr Licht ins Dunkel bringen“, sagte ein Sprecher der Polizeiinspektion Uckermark am Samstag. Auch ein Verschulden des Hausbewohners wurde nicht ausgeschlossen.

An dem zerstörten Haus in dem kleinen Dorf Neurochlitz in der Gemeinde Mescherin wurden weiterhin Spuren gesucht. Die Kriminaltechniker sollten am Montag am Tatort noch mal zum Einsatz kommen, sagte eine Sprecherin der Polizeiinspektion am Sonntag. Das ältere Einfamilienhaus wurde komplett zerstört. Es blieb nur noch ein Schutt- und Trümmerberg übrig.

Es ließ sich der Polizei zufolge nach derzeitigen Erkenntnissen noch nicht sagen, welchen Auslöser es gab. Nach dpa-Informationen wird auch untersucht, ob Gasflaschen eine Rolle gespielt und die heftige Explosion ausgelöst haben könnten.