Berlin - Zwei Monate lang hat Familie Brandts aus Berlin ihren Hund Oskar nicht mehr gesehen. Der Jack-Russell-Terrier wurde vor einigen Wochen entführt, seitdem suchen viele Berliner nach ihm. Sogar ein Finderlohn von 5000 Euro wurde ausgesetzt – bisher ohne Erfolg. 

Der Diebstahl ereignete sich am 9. September: Seine Mutter habe den Hund mit zum Einkaufen genommen und vor einer Drogerie angeleint, erzählt Felix Brandts. „Es waren nur vier Minuten. Als sie wieder aus dem Laden kam, war Oskar weg.“

Familie legt Spur mit Brathähnchenduft

Doch nun erhielt die Familie ein Lebenszeichen von Oskar: Wie Felix Brandts auf Facebook mitteilte, sichtete jemand den kleinen Hund in der Pappelallee. Ein Spürhund soll daraufhin die Fährte von Oskar aufgenommen haben und zwei Standorte lokalisiert haben, an denen sich der Terrier länger aufhielt. Die Familie beobachtet nun die beiden Stellen, in der Hoffnung, dass Oskar dorthin zurückkehrt. 

Die Such- und Flyeraktion, die in den letzten Wochen viel Aufmerksamkeit bekam, wurde nun eingestellt. Auch die Familie suche nicht mehr aktiv nach Oskar, um ihn nicht zu verschrecken. „Es wurden Futterstellen eingerichtet, Nachtsichtkameras installiert und wieder Spuren von seinen Verstecken zu uns nach Hause gelegt“, so Brandts in seinem Facebook-Beitrag. „Ich habe tatsächlich auch ein Brathähnchen vom Händler unseres Vertrauens an einem Band auf dem Weg langgezogen. Alle Hunde lieben Brathähnchen“, erzählt Familie Brandts gegenüber der deutschen Presse-Agentur.

Felix Brandts bedankte sich in seinem Facebook-Beitrag bei den zahlreichen Helfern und bittet weiterhin um ihre Unterstützung. „Drückt bitte jetzt noch mal alle die Daumen, dass er es unversehrt über die letzten Straßen nach Hause schafft.“