Im Juni kommen Hobby-Astronomen wieder auf ihre Kosten. Gleich mehrere Spektakel werden am Berliner Nachthimmel zu bestaunen sein. Ein Highlight wird laut Frankfurter Rundschau der bislang größte Vollmond des Jahres am 14. Juni sein. Dann kommt es erneut zum Supermond-Phänomen.

Nur etwa 357.400 Kilometer ist der Vollmond dann am Abend von unserem Planeten entfernt. Damit kommt der erste Supermond 2022 der Erde knapp 30.000 Kilometer näher, als es andere Vollmonde im Durchschnitt sind. Dadurch erscheint der Mond am Himmel deutlich größer.

Mond erscheint nicht nur größer, sondern auch deutlich heller

Einen Wermutstropfen gibt es trotzdem: Denn obwohl der Mond abends den aufmerksamen Betrachter beeindrucken wird, ist er der Erde bereits um 13 Uhr nachmittags am nächsten. Dann wird der Höhepunkt des Supermonds durch das helle Sonnenlicht allerdings nicht zu sehen sein.

Ein Supermond ist ein Vollmond oder Neumond, der höchstens 360.000 Kilometer vom Mittelpunkt der Erde entfernt ist. Für den Betrachter entspricht das einem Unterschied  zwischen einer Ein- und Zwei-Euromünze. Durch die zunehmende Fläche wird mehr Sonnenlicht vom Mond reflektiert, sodass er deutlich heller erscheint.

Abgesehen vom Supermond hält der Juni weitere Spektakel am Himmel bereit. Der Riesenstern Arktur ist in der Nacht zu bestaunen und mit etwas Glück fliegen auch wieder viele Sternschnuppen über den Berliner Nachthimmel.