Berlin - Mehrere Bundesländer bereiten sich auf die Möglichkeit von Abschiebungen nach Syrien vor. Dies berichtet die Welt am Sonntag. So sagte beispielsweise der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU), dass Menschen, die in Deutschland schwere Straftaten begingen oder als Gefährder aufträten, nicht erwarten könnten, dass sie hierzulande „Schutz und Zuflucht“ fänden. 

Weitere CDU-geführte Innenministerien äußerten sich ähnlich. Die Berliner Senatsinnenverwaltung sieht die Bedingungen für Abschiebungen nach Syrien hingegen nicht gegeben, so die Welt. 

Derzeit leben in Deutschland etwa 90 syrisch-stämmige Gefährder – also Menschen, von denen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehen könnte.