Tag der offenen Moschee der muslimischen Gemeinden

Die Berliner Moscheen laden ihre Nachbarn und alle Interessierten zum Kennenlernen und Austausch ein. Am traditionellen „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktob...

ARCHIV - Ein Minarett der Sehitlik Moschee am Columbiadamm ist zu sehen.  ntralbild/dpa/Archivbild
ARCHIV - Ein Minarett der Sehitlik Moschee am Columbiadamm ist zu sehen. ntralbild/dpa/ArchivbildFernando Gutierrez-Juarez/dpa-Ze

Berlin-Die Berliner Moscheen laden ihre Nachbarn und alle Interessierten zum Kennenlernen und Austausch ein. Am traditionellen „Tag der offenen Moschee“ am 3. Oktober öffnen sie am Montag ihre Türen für Begegnungen, persönliche Gespräche, Führungen und Vorträge. Das sei eine „gute Gelegenheit, die örtliche Moschee zu besuchen“, teilte der Koordinationsrat der Muslime in Köln mit.

Der diesjährige Tag hat das Motto „Knappe Ressourcen - große Verantwortung“. Die Bewahrung von Ressourcen und Vermeidung von Verschwendung seien auch wichtige islamische Gebote, hieß es. „Verantwortungsbewusstsein, Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und die Entwicklung von klimaneutralen Gotteshäusern sind seit längerem Thema in Moscheegemeinden.“

In Berlin gibt es mehr als 100 Moscheen und Gebetsräume, von denen sich etliche an den Aktionen beteiligen. In ganz Deutschland nehmen mehr als tausend Moscheen teil. Der Tag der offenen Moschee findet seit 1997 jedes Jahr am 3. Oktober statt. Seit 2007 veranstaltet ihn der Koordinationsrat der Muslime. Der zentrale Auftakt ist in der Kölner Zentralmoschee geplant, wo neben Vertretern der islamischen Religionsgemeinschaften auch Gäste aus Politik, Medien und Gesellschaft erwartet werden.