Schwerin - Seit dem 5. Mai dürfen Tagestouristen wieder nach Mecklenburg-Vorpommern reisen. Voraussetzung: Sie sind komplett geimpft oder haben nach Genesung die erste Dosis verabreicht bekommen. Einreisen dürfen auch Besitzer von Zweitwohnsitzen. Familien mit Kindern haben Pech: Sie bleiben ausgesperrt. Weil Kinder noch keinen Impfstoff erhalten, ist es für Menschen unter 16 Jahren auf längere Sicht unmöglich, in das Bundesland einzureisen.

Dies stellte Harry Glawe, CDU-Gesundheitsminister von Mecklenburg-Vorpommern klar, wie aus einem Bericht der Ostsee-Zeitung hervorgeht. Betroffen sind auch die Pankower Peter K. und seine Frau: Das Paar besitzt einen Zweitwohnsitz in Stralsund, ist einmal geimpft, muss allerdings die minderjährige Tochter zu Hause lassen. „Wir sind Opfer des mecklenburgischen Zweitwohnungsdesasters“, sagt der 52-Jährige.

Schleswig-Holstein öffnet Gastronomie und Hotels

Pankow hatte zuletzt eine niedrigere Inzidenz als  Vorpommern-Rügen mit 66,8. „Man fühlt sich unerwünscht“, sagte der Pankower der Zeitung und hofft, dass die Regelung wieder verworfen wird.

Das ebenfalls bei Tagestouristen beliebte Schleswig-Holstein öffnet ab dem 17. Mai Gastronomie und Hotels – strenge Test- und Schutzkonzepte vorausgesetzt. Nach Angaben der Landesregierung müssen Übernachtungsgäste unter anderem bei der Anreise einen negativen Coronatest vorlegen und diesen regelmäßig alle 48 Stunden wiederholen, sofern sie nicht bereits geimpft oder genesen sind.

Gleiches gilt für den Besuch von Gaststätten, die mit entsprechenden Hygienekonzepten auch innen öffnen dürfen. Zudem gelten die üblichen Kontaktregeln.