Berlin - In Berlin-Neukölln ist ein junger Mann mit einer Machete attackiert und schwer verletzt worden. Der Angriff ereignete sich in der Nacht zum Mittwoch auf der Sonnenallee in der Nähe der Tellstraße. Nach ersten Erkenntnissen sollen mehrere Personen aus einem Auto gesprungen und direkt auf ihr Opfer losgegangen sein. Der Mann erlitt tiefe Stichwunden.

Zeugen berichteten der Polizei, dass das 22-jährige Opfer gegen 1.20 Uhr mit drei Begleitern aus einer Gaststätte an der Sonnenallee kam. Auf dem Gehweg sollen die Männer dann auf eine andere Personengruppe gestoßen sein, die kurz zuvor hektisch aus einem Auto gestiegen war. Aus noch ungeklärten Gründen kam es sehr schnell zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, wobei der 22-Jährige niedergestochen wurde.

Polizisten finden Machete und Messer am Tatort

Der junge Mann sackte zusammen und wurde mit mehreren Stichverletzungen an den Beinen und am Oberkörper von alarmierten Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht. Seine Begleiter blieben unverletzt. Bei der Absuche des Tatorts fanden die Einsatzkräfte die Machete und ein weiteres Messer.

Morris Pudwell
Diese Machete stellte die Polizei am Tatort in Neukölln sicher.

Die Täter, die nach dem Angriff mit einem dunklen Fahrzeug davonrasten, sind bislang flüchtig. Die Sonnenallee war im Bereich des Tatorts für mehr als 60 Minuten gesperrt. Warum einer der Männer eine Machete dabei hatte, ist noch unklar. Einiges spricht dafür, dass dem Opfer von der Männergruppe gezielt aufgelauert worden war. Die Polizei stehe bei dem Fall aber erst am Anfang der Ermittlungen, hieß es am Mittwoch.