Cape Cod - Der Taucher Michael Packard wurde nach eigenen Angaben am Freitag vor der Küste des US-Bundesstaates Massachusetts von einem Buckelwal verschlungen und rund eine Minute später wieder ausgespuckt. An seiner Geschichte kommen nun aber Zweifel auf. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, stehen Experten der Geschichte skeptisch gegenüber. 

Einer der Notärzte des Cape Cod Hospitals, in dem der Taucher behandelt wurde, äußerte gegenüber der New York Post, dass er „schwerere Verletzungen als ein paar Schürfungen“ erwartet hätte. Außerdem habe der Mann gesagt, dass „der Wal ihn in 15 Meter Tiefe geschnappt und innerhalb von 20 bis 40 Sekunden an die Oberfläche befördert habe, doch es gibt keinerlei Anzeichen von Barotrauma wie Gehörverlust oder Ähnlichem“.

Walexperte: Hals eines Wals zu eng, um Erwachsenen zu schlucken

Auch ein weiterer Walexperte äußerte sich kritisch: „Buckelwale sind zahnlose Riesen, die in Fischschwärme hineinschwimmen und in großen Schlucken durch ihr Maul filtern. Sie würden einen großen Menschen nicht mit einem kleinen Fisch verwechseln und ihr Hals wäre auch viel zu eng, um einen ausgewachsenen Mann zu schlucken.“

Der einen Tag später aus dem Krankenhaus entlassene Packard lässt sich von der Kritik nicht beeinflussen. Er bleibt fest dabei, die Wahrheit zu sagen und möchte seine Geschichte verfilmen lassen. Am liebsten würde er von niemand Geringerem als Hollywood-Schauspieler Matt Damon gespielt werden.