Berlin - Zahlreiche Befürworterinnen und Befürworter der Cannabis-Legalisierung wollen am Samstag bei der diesjährigen Hanfparade durch Berlin ziehen. 4000 Menschen sind laut Polizei für die Demonstration angemeldet. Zur Auftaktkundgebung am Mittag beim Neptunbrunnen nahe des Alexanderplatzes wird Berlins Kultursenator Klaus Lederer (Linke) erwartet. Danach ist ein Umzug mit mehreren Musikwagen durch das Regierungsviertel und zurück geplant.

Die seit 1997 jährlich stattfindende Hanfparade soll dieses Wochenende wieder auf die Straßen kommen, nachdem es 2020 wegen der Corona-Pandemie nur eine Online-Version gegeben hatte. Nach Angaben eines Veranstaltungssprechers reisen Teilnehmende aus dem ganzen Bundesgebiet und teils sogar international an. Die Hanfparade sei die größte Demonstration für die Legalisierung von Cannabis als Rohstoff, Medizin und Genussmittel in Deutschland, heißt es.

Auf der Webseite der Parade sind zahlreiche Rednerinnen und Redner aus Politik, diversen Initiativen und Verbänden sowie den Medien angekündigt. Die Abschlusskundgebung nahe des Alexanderplatzes mit Reden und Musikauftritten soll bis in den Abend andauern. Infostände sollen zudem über Cannabis als Medizin aufklären.