Corona-Test (Symbolbild).
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BerlinDas Robert-Koch-Institut (RKI) hat am frühen Freitagmorgen falsche Infektionszahlen gemeldet. Zunächst hatte das Institut 782 Neuinfektionen angegeben. Später berichtete das RKI von technischen Problemen und schrieb, es seien 650 Fälle zu wenig ausgewiesen worden. Am Vormittag wurden dann rund 1430 neue Corona-Infektionen gemeldet. Seit Beginn der Corona-Krise haben sich demnach rund 247.600 Menschen in Deutschland nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert. Bis Freitagmorgen hatten etwa 221.900 Menschen die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden.

Aufgrund der technischen Probleme seien am Donnerstag nach 16 Uhr keine Daten, die von den zuständigen Landesbehörden an das RKI übermittelt werden, mehr eingelesen worden, schrieb das Institut bei Twitter. Das führe auch dazu, dass in einigen Landkreisen die sogenannten Sieben-Tage-Inzidenzen unterschätzt werden. Laut RKI sei das Problem behoben worden und die Daten würden mit der nächsten Aktualisierung des Datenstandes in der Nacht von Freitag auf Sonnabend um 0 Uhr wieder regulär in die Statistik eingehen.