BremenSpielen vor leeren Rängen: Angesichts ausbleibender Einnahmen durch das Verbot von Zuschauern bei Heimspielen im kompletten November denken die Verantwortlichen beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen erneut über Kurzarbeit nach. „Das Thema Kurzarbeit ist auch ein Thema, mit dem wir uns beschäftigen“, sagte Präsident Hubertus Hess-Grunewald am Donnerstag. „Wir prüfen das gerade und versuchen, es auf den Weg zu bringen.“

Die Bremer sind durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie arg gebeutelt und kalkulieren bereits mit Mindereinnahmen in Höhe von 30 Millionen Euro. Da durch das Verbot von Amateursport bis mindestens Ende November der komplette Jugendbereich brach liegt, könnte es auch im Bereich des Leistungszentrums zu Kurzarbeit kommen, sagte Hess-Grunewald.