Berlin - Der Evangelische Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg ist wiederholt zum Ziel rechtsextremer und antisemitischer Angriffe geworden. Nach Informationen des Bezirksamts kam es unter anderem zu Störungen von Online-Gottesdiensten, antisemitischen Parolen und dem Zeigen verfassungsfeindlicher Symbole.

Die Straftaten wurden von der Kirchenleitung zur Anzeige gebracht, der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. „Wir haben alle Äußerungen und Handlungen angezeigt, die Menschen verachten, Antisemitismus und Hetze verbreiten, Bedrohungen aussprechen oder in anderer Weise gegen das Grundgesetz verstoßen“, so Superintendent Michael Raddatz.