Grünheide - Gerade noch war die Frist für die geforderte Sicherheitsleistung für US-Elektroautobauer Tesla vorsorglich verlängert worden. Nun hat die Tesla-Leitung doch noch am späten Freitagabend eine Einigung zwischen Tesla Brandenburg und dem Landesamt für Umwelt erzielt und die geforderte Summe hinterlegt, teilte das Umweltministerium am Samstag mit. 

„Die notwendige Sicherheit wird durch die Beibringung einer Patronatserklärung durch eine deutsche GmbH erbracht, verknüpft mit einer Geldeinlage in Höhe von 100 Millionen Euro“, hieß es aus dem Umweltministerium. Demnach wurde das Geld zwischen 23 und 24 Uhr hinterlegt. Damit muss kein Baustopp verhängt werden. 

Die umweltrechtliche Genehmigung für die Fabrik fehlt bisher. Tesla baut daher über vorzeitige Zulassungen. Die 100 Millionen Euro sind als Sicherheit für mögliche Rückbaukosten nötig. Im Dezember hatte das Unternehmen die Leistung nicht bis zur Frist vom 17. Dezember hinterlegt. Tesla bekam dann eine längere Frist bis 15. Januar. Ab Juli soll die Produktion starten.