Elefantenkuh Sita.
Foto: dpa/Friso Gentsch

OsnabrückKunstwerke der malenden Elefantenkuh Sita aus dem Osnabrücker Zoo haben bisher knapp 2000 Euro eingebracht. Zehn der Bilder, für die die Dickhäuterin mit ihrem Rüssel bunte Farbkleckse aus lebensmittelechten Fingermalfarben auf eine Leinwand spritzt, wurden nach Angaben des Zoos seit März verkauft. Der Erlös kommt der Tierhaltung dort zugute sowie einem Elefanten-Schutzprogramm in Thailand.

Sitas Schaffen teile sich in mal mehr und mal weniger produktive Phasen, erklärte der wissenschaftliche Kurator des Zoos, Andreas Wulftange. „Sie muss Spaß haben. Das geht nicht jeden Tag. Wir merken schon an ihrer Körperhaltung, ob sie Lust auf die Farbe hat“, so Wulftange.

Entstanden war die Idee demnach beim Training: Bei einer der Übungen für Tierarztbesuche oder die Fußpflege wird Sita Wasser in den Rüssel gefüllt, das sie wieder ausblasen muss. Weil es im Zoo schon seit Jahren den malenden Orang-Utan Buschi gibt, sei Wulftange die Idee gekommen, auch Sita malen zu lassen.