Brandenburg: Tierquäler töten Pferde mit Messer und Faserwolle

Im Landkreis Elbe-Elster haben Unbekannte einem Pferd tiefe Stich- und Schnittverletzungen zugefügt. Ein anderes Tier wurde offenbar vergiftet.

Pferde stehen auf einer Weide und grasen (Symbolbild). 
Pferde stehen auf einer Weide und grasen (Symbolbild). Imago/Jürgen Ritter

Hohenleipisch-Unbekannte Tierquäler haben in Hohenleipisch (Landkreis Elbe-Elster) auf einer Weide einem Pferd Schnitt- und Stichverletzungen zugefügt. Das Tier sei seinen Verletzungen erlegen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Auf der Weide hätten die Unbekannten zudem Faserwolle ausgelegt, die von einem Pferd gefressen worden sei. Dadurch habe sich der Gesundheitszustand des Pferdes so drastisch verschlechtert, dass es eingeschläfert werden musste.

In Sallgast seien am Samstagabend zudem vier Pferde aus einer Koppel ausgebrochen, teilte die Polizei weiter mit. Auf der Bundesstraße 96 sei eines der Pferde von einem Auto erfasst worden. Die Autofahrerin wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Das verletzte Pferd sei zwar zunächst weitergelaufen, später aber wegen seiner schweren Verletzungen von einem Tierarzt eingeschläfert worden.