Berlin - Besonders in Zeiten der Pandemie explodiert die Nachfrage nach süßen kleinen Welpen. Bei der Suche nach einem Hund ist es besonders wichtig, auf seriöse Angebote zurückzugreifen. Um möglichst sicherzugehen, dass es sich beim angebotenen kleinen Vierbeiner nicht um ein Tier aus illegaler Herkunft handelt, sollte die Übergabe bei einem Anbieter zu Hause stattfinden, rät die Tierschutzstiftung Vier Pfoten. Nur so können künftige Hundehalter die genaue Herkunft des Welpen erfahren.

Die Tierschützer haben weitere Tipps zum verantwortungsbewussten Welpenkauf zusammengestellt. Bei diesen Dingen sollten bei Käufern die Alarmglocken schrillen.

Keine Mutter, kein Kauf

Bestehen Sie darauf, das Muttertier zu sehen: Ist es gesund? Hat es ein Gesäuge? Manchmal zeigen Online-Verkäufer irgendeine Hündin der gleichen Rasse, während die wahre Mutter in Osteuropa in einer Welpenfabrik leidet. Welpen brauchen die Mutter mindestens bis zur achten Woche: Erst dann sind sie in ihrer Entwicklung so weit, dass sie von ihren Wurfgeschwistern und von der Mutter getrennt werden können.

Hier ist Vorsicht geboten

Seien Sie vorsichtig, wenn der Verkäufer viele verschiedene Welpen anbietet: Bei einer großen Auswahl unterschiedlicher Rassewelpen verschiedenen Alters ist davon auszugehen, dass der Verkäufer als Zwischenhändler fungiert.

Lassen Sie Vorsicht walten bei Desinteresse des Verkäufers: Ein verantwortungsvoller Züchter will sichergehen, dass es seinen Welpen in ihrem neuen Zuhause gutgeht.

Keine Mitleidskäufe!

Kaufen Sie niemals aus Mitleid: Wenn Ihnen etwas komisch vorkommt und Sie Zweifel an der Seriosität des Verkäufers haben, kaufen Sie nicht. Informieren Sie stattdessen die Polizei oder das Veterinäramt.

Kaufvertrag ist ein Muss

Schließen Sie einen Kaufvertrag ab: Dort können Sie alle wichtigen Details zum Hund und Personalien festhalten.