Tim Lobinger und der Krebs: Hoffnung auf Heilung verloren 

Seit 2017 kämpft der Stabhochsprung-Weltmeister gegen den Krebs. Jetzt sagt er: „Heilung wird es bei mir nicht mehr geben. Mein Krebs ist zu aggressiv.“

Tim Lobinger 2019 bei einem Empfang in München. Jetzt hat der Ex-Stabhochspringer über seine Krebserkrankung gesprochen.
Tim Lobinger 2019 bei einem Empfang in München. Jetzt hat der Ex-Stabhochspringer über seine Krebserkrankung gesprochen.dpa/Tobias Hase

Der schwerkranke Stabhochsprung-Weltmeister Tim Lobinger (50) berichtet von seinem harten Kampf gegen den Krebs. „Heilung wird es bei mir nicht mehr geben. Mein Krebs ist zu aggressiv“, sagte der 50-Jährige der Bild-Zeitung.

Im Februar hätten ihm die Ärzte gesagt, dass sein Tod näher rücke. Er solle Verfügungen treffen, sich mit seiner Beerdigung befassen und sich von seinen Liebsten verabschieden. „Die Gespräche mit meinen Kindern waren hart. Sie wissen, wie schlecht es um mich steht.“

Tim Lobinger: Diagnose Blutkrebs im Jahr 2017

Bei Lobinger wurde im März 2017 Blutkrebs diagnostiziert. Nach Chemotherapien, Stammzellspenden, zwischenzeitlichen Rückfällen und einem kurzzeitigem Leberversagen im Sommer 2018 galt der Hallen-Weltmeister von 2003 wieder als gesund. 2020 musste sich Lobinger eigenen Worten zufolge aber wieder einer Therapie unterziehen und erhielt zusätzlich Bestrahlungen.

Den Kampf gegen den Krebs hat der Sportler jedoch nicht aufgegeben: „Es gibt immer kleine Wege, die es einem ermöglichen, Kraft zu schöpfen und nicht die Hoffnung zu verlieren“, sagte er zu Bild.