Rostock - Nachdem eine 49 Jahre alte Frau zwölf  Tage nach einer Corona-Impfung gestorben war, will die Unimedizin Rostock bestimmte Personengruppen vorerst nicht mehr mit dem Astrazeneca-Vakzin impfen. Das berichtet der NDR unter Berufung auf einen Sprecher des Klinikums. Ausgesetzt werden soll die Impfung mit Astrazeneca demnach bei Menschen mit Bluthochdruck oder Übergewicht sowie bei Frauen, die die Pille nehmen. 

Die Unimedizin Rostock befinde sich in Kontakt mit dem Paul-Ehrlich-Institut, sagte der Sprecher dem Sender. Wann die Zweitimpfungen durchgeführt werden sollen, sei noch offen.

Die Frau – eine Mitarbeiterin der Uniklinik – sei am Mittwochabend in der Klinik für Neurologie gestorben, hieß es von der Unimedizin. Woran sie genau gestorben sei, müsse nun eine Obduktion klären. Es gebe allerdings Hinweise auf einen „impfindizierten Zwischenfall im Nachgang einer Covid-19-Erstimpfung mit dem Impfstoff Astrazeneca“.