Hamburg/Berlin - Die Suche nach einem mutmaßlichen Toten hat den Bahnverkehr auf der Schnellfahrstrecke Berlin–Hamburg bei Büchen (Schleswig-Holstein) am Mittwoch vorübergehend zum Erliegen gebracht. Wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte, waren gegen 8.10 Uhr alle Schnell- und Regionalzüge zwischen Schwerin und Hamburg gestoppt worden. Ein Zugführer eines Regionalzuges habe eine am Gleis liegende „Person“ gesehen, die womöglich tot sei und erst geborgen werden sollte.

Nach etwa drei Stunden war der Bahnverkehr auf der Schnellfahrstrecke Berlin–Hamburg am Mittwochmittag wieder freigegeben. Eine Leiche sei nicht gefunden worden. Wie Sprecher der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG sagten, hatte an der Strecke ein Notarzteinsatz stattgefunden.

Es seien noch Verspätungen bei einigen Zügen möglich, da der Fahrplantakt erst nach und nach wieder in Gang komme. Etliche Schnellzüge zwischen Berlin und Hamburg wurden über Uelzen (Niedersachsen) und Salzwedel (Sachsen-Anhalt) umgeleitet.